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Entnahmen während Corona-Pandemie

Weltweit warten zurzeit viele Leukämiepatienten auf eine lebensrettende Stammzelltransplantation.

Doch durch die Corona-Krise hat sich ihre Situation verschlechtert.
In vielen Ländern gelten erneut Ausgangssperren und Reiseverbote. Damit Spender zu den Entnahmezentren reisen können, sind dort oftmals behördliche Sondergenehmigungen notwendig. Glücklicherweise waren solche Einschränkungen in Deutschland bisher nicht gegeben. Voruntersuchungen und die Entnahme der Stammzellen konnten weiterhin stattfinden. Die geltenden ohnehin sehr hohen Hygienevorschriften wurden selbstverständlich umgehend der neuen Situation angepasst.

Seit März 2020 konnten bis jetzt 1025 Entnahmen ( 929 aus peripherem Blut und 96 aus dem Knochenmark) bei Spendern , die in einer der SKD-Mitgliedsdateien registriert sind, durchgeführt werden.

Eine weitere organisatorische Herausforderung für die beteiligten Spenderdateien ist der Weitertransport des Transplant zum Erkrankten.
Stark eingeschränkter Flugverkehr bedeutet längere Reiserouten und Wartezeiten bis die langersehnte Spende endlich vor Ort ist.
In solch schweren Zeiten zeigt es sich, wie wichtig die nationale und internationale Zusammenarbeit von starken und gut vernetzten Knochenmarkspenderdateien ist.

Unser Dank gilt allen, die sich täglich dafür einsetzen, dass Erkrankte diese Chance auf ein Weiterleben erhalten, ganz besonderes aber den 1025 Spendern!